Neustadt-Glewe, 10. Dezember 2018

Bei einem Besuch in der Steffen Huber GmbH gratulierte ich heute der Handwerkerfirma aus Neustadt-Glewe zu ihren kürzlich erhaltenen VR-Innovationspreis.
Steffen Huber erhielt den mit 2500 € dotierten Preis aus Mitteln der Handwerkskammer in der Kategorie „Angewandte Digitalisierung“, was in seiner Firma Baustellen- und Dokumentationsmanagement bedeutet, Einsatz von Drohnentechnik und 3-D-Erfassung mit Lasertechnik. In unserem Gespräch sagte Huber, dass es in der Tat darauf ankäme, die Breitbandversorgung bis an die letzte Milchkanne zu bringen, denn genau dort werden wir tätig. Was nützen uns bspw. Dokumentationssysteme, wenn man sie vor Ort nicht nutzen kann. 
Mut bei der Suche nach neuen Lösungen und der praktischen Umsetzung technischer Entwicklungen
werden bei der Preisverleihung unter Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums in den Focus gerückt. 
Steffen Huber freute sich sehr über die Wertschätzung seiner Arbeit durch Maika Friemann-Jennert, MdL und obwohl er zu Recht sehr stolz auf seinen Preis sein kann, hat er schon neue Projekte ins Auge gefasst. 
Das Preisgeld selbst will er spenden für regionale Projekte, die Kindern zu Gute kommen.

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Schwerin, 05. Dezember 2018

Heute hat der Sozialausschuss des Landtages gemeinsam mit den anzuhörenden jugendlichen Vertretern die Anhörungen "Teilhabe und Mitwirkung", "Übergangsmanagement Schule, Bildung und Berufy" sowie "Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung" ausgewertet.
15 Punkte haben sich heraus kristallisiert, die nun näher zu betrachten sind. Im Januar geht es weiter. 2019 finden weitere Anhörungen zu anderen Themen statt, die die jungen Leute bewegen.

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Ludwigsluster, 01. Dezember 2018

Zu einer Feierstunde beim THW-Ortsverband Ludwigslust ging es nicht mehr zum Umspannwerk, sondern ins Industriegebiet Dohlsche Tannen. Strategisch besser gelegen und viel mehr Platz, das ist der Vorteil des Standortwechsels. Dass das THW das Gelände nach einem Grossbrand selbst beräumte, ohne zu wissen, hier selbst einmal seine Zelte aufzuschlagen, stellte man hier heute schmunzelnd fest. Zur Feier gekommen waren honorige Gäste, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt und der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Albrecht Broemme, aber auch zahlreiche Vertreter der Blaulichtorganisationen aus der Umgebung. 
Ich, Maika Friemann-Jennert, MdL habe bei dieser Gelegenheit in meinem Grusswort noch einmal deutlich gemacht, dass das ehrenamtliche Engagement nicht hoch genug geschätzt werden kann und durfte für etliche verdiente Kameradinnen und Kameraden "Ehrenamtsdiplome" überreichen.

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Schwerin, 28. November 2018

Zur heutigen abschließenden Beratung und Beschlussfassung des sechsten Gesetzes zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes im Sozialausschuss erklärt die Sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Maika Friemann-Jennert:

„In der Öffentlichen Anhörung wurde von den Anzuhörenden ein akuter Bedarf von Verbesserungen der Qualität in der Kindertagesförderung angemahnt. Elternbeitragsentlastung und Qualitätsfragen dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die CDU wird darauf drängen, dass nach der Elternbeitragsentlastung auch die Umsetzung bestehender Qualitätskriterien im Bereich der Kindertagesförderung vom Land sichergestellt wird und zusätzliche Maßnahmen zur Steigerung der Qualität ergriffen werden. Insbesondere muss das Land die auskömmliche Finanzierung von Kapazitäten für die mittelbare pädagogische Arbeit und für die Mentorentätigkeit im Rahmen der praxisorientierten Ausbildung gewährleisten. Oberste Priorität muss die Sicherung des Fachkräftebedarfs haben. Qualitätskriterien, die mangels Fachkräften nicht eingehalten werden können, nützen niemandem etwas, schon gar nicht den Kindern. Daher ist zeitnah zu prüfen, ob die Ausbildungskapazitäten für den Bereich der Kindertagesbetreuung erhöht werden müssen.“

Schwerin, 21. November 2018

In der Aktuellen Stunde im heutigen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern erklärte die Frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Maika Friemann-Jennert:

„Was Gleichstellung in Deutschland angeht, gibt es noch Luft nach oben. Gern weise ich in diesem Zusammenhang aber darauf hin, dass es meine Partei ist, die die erste Bundeskanzlerin stellt. Zugleich haben wir schon seit vielen Jahren eine CDU-Vorsitzende. Wir haben eine Generalsekretärin. Und demnächst vielleicht erneut eine Vorsitzende. Das soll uns erst mal jemand nachmachen, insbesondere diejenigen, die meinen meiner Partei Gleichstellungsnachhilfe geben zu müssen.

Dennoch: Frauen in der Politik sind noch immer eine Minderheit sind. Was Quotenregelungen angeht bin ich skeptisch. Gleichwohl halte ich das Argument, dass man so lange eine Quote braucht, bis man keine mehr braucht, nicht ganz unplausibel. Ich kenne auch das Argument, dass es qualifizierte Frauen auch ohne Quote schaffen. Stimmt natürlich. Dass aber ein Mann, der nicht zum Zuge kommt per se qualifizierter ist, weil eine Frau dank Quote einen Platz bekommen hat, das wäre erst mal zu beweisen.

Abgesehen davon kenne ich die politischen Bekenntnisse in allen Parteien, ich weiß aber auch, was in kleinen Runden erzählt wird, wenn die Kameras aus sind. Wenn eine Frau eine falsche Entscheidung trifft, wird ihre Haarfarbe thematisiert. Wenn ein Mann eine falsche Entscheidung trifft, dann ist es halt eine falsche Entscheidung. Die Gleichstellung ist auf dem Papier weitgehend vollzogen, in den Köpfen ist sie es nicht. Und zwar in allen Parteien. Gleichzeitig sollten wir aber nicht so tun, als sei Deutschland ein gleichstellungspolitisches Entwicklungsland. Oder als habe sich seit 1918 nicht besonders viel getan. Das ist nämlich Quatsch und es führt auch nicht unbedingt dazu, dass gleichstellungspolitische Debatten ernster genommen werden.

Wesentlich ist für mich die Tatsache, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu den Menschenrechten gehört. Die Menschenrechte sind unteilbar und universell, das heißt sie gelten überall für jeden. Deshalb: Die Unterdrückung von Frauen im Nahen und Mittleren Osten ist keine vermeintlich kulturelle Eigenart, die es zu akzeptieren gelte. Die Gleichstellung von Frau und Mann ist unantastbar, sie gilt auf der ganzen Welt und für jedes Mädchen und jede Frau. Wann immer jemand dies bestreitet, muss das unseren energischen Widerspruch finden.“