Schwerin, 12. Juli 2017

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Maika Friemann-Jennert, hat den Landtagsbeschluss zum KiföG ausdrücklich begrüßt:

„Heute hat der Landtag nach intensiven Verhandlungen beschlossen, den Gesetzesentwurf zum KiföG zu verändern. Für die CDU war es von Anfang wichtig, dass auch freie Schulen die Ausbildung zum „Staatlich anerkannten Erzieher für 0 bis 10-jährige“ anbieten dürfen. Dies wird nun gesetzlich festgeschrieben. Die freien Schulen haben bei den ursprünglichen Überlegungen der SPD überhaupt keine Rolle gespielt. 
Die Anrechnung der Azubis auf den Fachkräfteschlüssel wird deutlich flexibilisiert. Es erfolgt eine Staffelung nach Ausbildungsjahren (30 Prozent, 40 Prozent, 50 Prozent). Damit sichern wir die Ausbildungsqualität in den Einrichtungen, da Azubis erst noch Fachkräfte werden und diese Tatsache nun angemessen abgebildet wird. Eine Forderung, auch der Gewerkschaften, war, dass die Arbeit der Mentoren honoriert werden müsse. Wer junge Menschen ausbildet, muss auch etwas davon haben. Auch an dieser Stelle wird das Gesetz verändert. Eine bundesweite Anerkennung der neuen Ausbildung ist für uns ebenfalls besonders wichtig. Auf Bundesebene soll dafür Sorge getragen werden, dass der Abschluss deutschlandweit Anerkennung findet – junge Menschen sollen mit ihrem Abschluss nicht in MV eingesperrt werden. Uns geht es aber nicht nur um eine bundesweite Anerkennung, sondern auch darum, den Beruf attraktiver zu gestalten! Ferner wird es eine verbindliche Regelung geben, die eine Weiterqualifizierung als „Staatlich anerkannter Erzieher (0-27 Jahre)“ ermöglicht. Dies war bisher nicht Teil des Gesetzes. Zusätzlich haben wir Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchgesetzt, d. h. bestimmte Fachkräfte (z.B. Tanzpädagogen, Logopäden, etc.) müssen umfangreiche Fort- und Weiterbildungen absolvieren, um in einer Kindertageseinrichtung als Fachkraft zu gelten“, so die Abgeordnete heute im Landtag.

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