Neu Kaliß, 02. Juli 2020
Heute habe ich mich der erfreulichen Nachrichten vergewissert und bin an die Müritz-Elde-Wasserstraße gefahren.
Vor ein paar Tagen kontaktierte mich Herr Godehard Bromisch von der Floßerei Malliss , weil der Schleusenbetrieb durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Bonn auf 16.30 Uhr reduziert war. Er brauche, wie andere wassertouristische Anbieter Hilfe der Politik. „Für den Tourismus seien die verkürzten Schleusenzeiten nach Corona und in der Hochsaison einfach nicht praxistauglich“, so Herr Bromisch.
Das habe ich genauso gesehen.
Nach ein paar Anrufen beim Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg, in Bonn sowie beim Verkehrsministerium in Berlin, durch Nachfragen des Tourismusverbandes und Kollegen aus dem Bundestag konnte seinem Anliegen in kürzester Zeit entsprochen werden.
Bromisch bedankte sich bei meinem Besuch heute für die Unterstützung.
Die regionalen Angebote werden in diesem Jahr viel stärker frequentiert, gut fürs Geschäft, sagt er und widmet sich dann den Gästen, die an der Neu Kalißer Schleuse „Findenwirunshier“ auf das letzte Floß, dass noch am Anleger lag, bestiegen. Seit Juni kann von Neu Kaliß aus gefloßt werden. Bromisch, gebürtiger Berliner, kann auf seinen Tischlerberuf zurück greifen, wenn er seine Flosse baut. Bisher hat er fünf. In der nächsten Zeit kommt noch ein LEADER-gefördertes, behindertengerechtes Floß dazu, welches er und seine Partnerin Evelin Lügger eigentlich schon am Start haben wollten.