Ludwigslust, 26. Januar 2020

Für die Gedenkstätten in unserem Land bedeutet Erinnern und Gedenken vor allem, an den historischen Orten darauf hinzuweisen, welche Gefahren einer Gesellschaft aus der Verletzung von Demokratie und Menschenrechten erwachsen können. Nur durch eine aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte können Grundwerte wie Frieden, Freiheit und Demokratie vermittelt werden.

Erfreulich Viele trafen sich heute um 14:30 Uhr an der Ludwigsluster Gedenkstätte „Am Bassin“ um Blumen niederzulegen und der Opfer zu gedenken.

Dass gegen das Vergessen eine Menge zu tun ist, zeigte sich jedoch daran, dass sehr wenige junge Menschen am Gedenken direkt teilnahmen.

Der Verein Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwiglust-Parchim sorgt für dieses Gedenken nicht nur am Tag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Millionen Menschen wurden in dem totalitären Regime entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.

Der Gedenktag geht zurück auf den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 und steht im Zeichen des Gedenkens an den Holocaust.

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