Schwerin, 05. April 2017

In der heutigen ersten Lesung eines Fünften Gesetzes zur Änderung des KiföG hob die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Maika Friemann-Jennert hervor, dass die Einführung einer dualen Ausbildung ein erster Schritt sei, auch im Bereich der Fachkräfte in Kindertagesstätten die Ausbildungsbedingungen attraktiver zu gestalten:
„Die Auszubildenden werden nämlich eine Vergütung erhalten. Dadurch versprechen wir uns einen deutlichen Anreiz auch für jungen Leute, die sich bislang die Vollzeit-schulische Ausbildung als „Staatlich anerkannter Erzieher“ nicht leisten konnten“. 
Frau Friemann-Jennert betonte aber: „Aus unserer Sicht muss ganz klar auch den Freien Schulträgern die Möglichkeit eingeräumt werden, diese neue Ausbildungsform anzubieten. Schulen in freier Trägerschaft sind eine wünschenswerte Ergänzung und Bereicherung unseres Schulsystems“.
Frau Friemann-Jennert begrüßte, dass im neuen KiföG die Definition der Fachkräfte um viele Berufsgruppen deutlich erweitert wird, warnt aber: „Die Erweiterung des Katalogs darf nicht dazu führen, dass der Fachkräftebedarf in den neu aufgenommenen Berufen noch zusätzlich verschärft wird. Sollte sich diese Situation ergeben, muss nachgesteuert werden“.

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