Ludwigslust, 27. Januar 2019  

Natascha Wodin las in Ludwigslust aus ihrem Buch „Sie kam aus Mariupol“.

Die Mutter von Natascha Wodin sagte diesen Satz immer wieder. „Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe.“ Doch was sie damit meinte, nahm sie mit ins Grab.

In dem Buch geht sie dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus Mariupol stammt und 1943 als „Ostarbeiterin“ nach Deutschland verschleppt wurde. Als Natascha Wodins Mutter sich 1956 das Leben nahm, war die Tochter zehn Jahre alt. „Woher kam die Mutter, was hatte sie erlebt? Natascha Wodin ging auf Spurensuche. Erst Jahrzehnte später öffnete sich die Blackbox ihrer Herkunft. Natascha Wodins Geschichte ist ein Beispiel für viele Familien, deren Schicksale durch Kriege und Diktaturen geprägt wurden.

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