Schwerin, 28. November 2018

Zur heutigen abschließenden Beratung und Beschlussfassung des sechsten Gesetzes zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes im Sozialausschuss erklärt die Sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Maika Friemann-Jennert:

„In der Öffentlichen Anhörung wurde von den Anzuhörenden ein akuter Bedarf von Verbesserungen der Qualität in der Kindertagesförderung angemahnt. Elternbeitragsentlastung und Qualitätsfragen dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die CDU wird darauf drängen, dass nach der Elternbeitragsentlastung auch die Umsetzung bestehender Qualitätskriterien im Bereich der Kindertagesförderung vom Land sichergestellt wird und zusätzliche Maßnahmen zur Steigerung der Qualität ergriffen werden. Insbesondere muss das Land die auskömmliche Finanzierung von Kapazitäten für die mittelbare pädagogische Arbeit und für die Mentorentätigkeit im Rahmen der praxisorientierten Ausbildung gewährleisten. Oberste Priorität muss die Sicherung des Fachkräftebedarfs haben. Qualitätskriterien, die mangels Fachkräften nicht eingehalten werden können, nützen niemandem etwas, schon gar nicht den Kindern. Daher ist zeitnah zu prüfen, ob die Ausbildungskapazitäten für den Bereich der Kindertagesbetreuung erhöht werden müssen.“