Ludwigslust, 15. Oktober 2018

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Text         Geschichtsaufarbeitung in ausverkauften Kino-Saal 

Der mit dem Friedenspreis ausgezeichnete Film „Wolfskinder“ von Rick Ostermann ist ein deutscher Spielfilm, der im August 2013 auf den internationalen Filmfestspielen in Venedig seine Weltpremiere feierte. 
Der Streifen thematisiert Elend und Not deutscher Kinder, die in der Zeit von 1945 bis 1948 im nördlichen Ostpreußen ohne Eltern, ohne Familie und ohne ein Zuhause auskommen mussten. Ganz auf sich gestellt, kämpften sie um das tägliche Überleben.

Von der Tragödie dieser Kinder nahm die Welt jahrzehntelang nahezu keine Notiz. Erst in den 1990-er Jahren wurde die Öffentlichkeit auf ihre Schicksale aufmerksam.

Heute hat der Bund der Vertriebenen Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dieser ausverkauften Veranstaltung an das Schicksal der ostpreußischen „Wolfskinder“ erinnert und auch einen Bezug zur Gegenwart hergestellt.

Im Anschluss an den Film diskutieren unter Leitung von Maika Friemann-Jennert, Herr Dr. Mrozek vom Historischen Institut der Uni Rostock, Asem Alsayjare von der Landeszentrale für politische Bildung sowie Dr. Trebsdorf vom Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburgs über das lange verschwiegene Thema.

Bild könnte enthalten: 1 Person, sitzt, auf einer Bühne und Innenbereich