Stralsund, 04. Juli 2018  Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Der Arbeitskreis Recht der CDU-Fraktion besuchte im Rahmen seiner Sommertour die JVA Stralsund. Gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen Sebastian Ehlers, Holger Kliewe und Ann Christin von Allwörden schaute ich heute einmal genauer auf die Arbeit hinter den Gefängnismauern.

Die JVA bleibt zuständig für Kurzzeitgefangene, die bis zu drei Jahren inhaftiert sind sowie für männliche Untersuchungsgefangene. Darüber hinaus soll hier der offene Vollzug für Frauen mit zusätzlichen elf Haftplätzen eingerichtet werden. Es wird künftig zudem Angebote zur Rückfallprophylaxe bei Sexualstraftätern und modulare berufliche Qualifizierungsmaßnahmen geben. Daneben wird in Hauswerkstätten und Eigenbetrieben der Anstalt produziert. Mit Arbeitstraining und Arbeitstherapie soll die Befähigung der Gefangenen für berufliche Tätigkeiten ermöglicht werden, erklärt der Rechtpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Ehlers zum 'Organisationskonzept Justizvollzug 2020'

Das Strafvollzugskonzept lässt erkennen, dass die Arbeit vor Ort in vielerlei Hinsicht noch einmal deutlich professionalisiert wird, zugleich reagiert es auf die sinkenden Häftlingszahlen – dies vermeidet Kosten. Die JVA Stralsund wird in diesem Zusammenhang personell gestärkt. Außerdem können junge Erwachsene künftig auch in Neustrelitz inhaftiert werden, was den Standort Stralsund entlastet. Ein Hauptaugenmerk wird auf die Resozialisierung der Strafgefangenen gelegt.
Die Sicherheitspolitische Sprecherin, Ann Christin von Allwörden , die auch Mitglied im Anstaltsbeirat der JVA ist unterstützt daher auch gern das Projekt „Papa und ich“, das Väter im Vollzug betreut.

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